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Mehr Kanäle, mehr Nachrichten: Bleibt da noch Platz für Reportagen mit Tiefgang?

Internet, Zeitungen, Radio, Fernsehen, Blogs  - mit den heutigen Informationsquellen haben Menschen, die wissen wollen, was in der Welt passiert,  mehr Auswahl als je zuvor.
 
Das ist eine gute Sache für Medienkonsumenten. Die Zahl von Fernsehkanälen aus der ganzen Welt ist jetzt schon riesig und sie wächst weiter. Auf Nachrichten spezialisierte Sender liefern rund um die Uhr Live-Berichte und Meldungen aus allen Kontinenten. Aber: Erlaubt diese Vielfalt von Sendern, der verschärfte Wettbewerb und der der Druck der Deadlines noch gründliche journalistische Arbeit? Wie können die Medien verhindern, dass wichtige Stories aus Mangel an Mitteln und erfahrenen Journalisten scheitern? Wieweit helfen Debatten über journalistische Ethik und Glaubwürdigkeit, journalistische Standards in einer sich verändernden Medienlandschaft zu erhalten?
 
Veranstaltet von European Broadcasting Union (EBU)  

Moderation:

Ruxandra Obreja, Controller Business Development, BBC World Service 

Podiumsteilnehmer: 

Kris Boswell,  Team Leader, SR

          Petra Kohnen, CEO, Euranet

Arthur Landwehr, Editor-in-chief, ARD-SWR

Lem van Eupen, Head of Strategy and Business Development, RNW

Donnerstag, 4. Juni 2009, 11:30 Uhr, Raum FG