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Die Angst vor Kidnapping gehört für Journalisten, die in einem politisch unsicheren Umfeld arbeiten, zum Alltag. Auch wenn jegliche Art von Angriffen auf die Presse die Berichterstattung lahm legen kann, so ist doch die Furcht vor Entführungen eine ganz besondere psychologische Herausforderung für Journalisten, Nachrichtenredakteure und ihre Familien.Wie, wenn überhaupt, kann jemand seine eigene Belastbarkeit während einer solchen harten Prüfung stärken? Können vielleicht bestimmte Einstellungen und Geisteshaltungen während einer Gefangenschaft nützlich sein? Wie kann man den schwierigen Übergang von der Gefangenschaft in die Freiheit managen? Welche Verantwortung haben Nachrichtenorganisationen gegenüber den Familien und Angehörigen eines Entführungsopfers? Wie sollten sich Redakteure in Krisen verhalten, welche Maßnahmen sollten bereits aufgesetzt worden sein, bevor ein Mitarbeiter entführt wird?
Diese Fragen gilt es zu beantworten. Zu den Diskussionsteilnehmern gehören Journalisten und Redakteure, die bereits Entführungen durchlebt haben, sowie Psychologen und Sicherheitsexperten. Nachrichtenteams aus den reicheren Ländern der Welt sind in der Lage, beeindruckende Mittel zum Schutz von Journalisten und deren Familien zu mobilisieren. Schwerpunktmäßig geht es hier um Lateinamerika und Asien und darum, was kleinere, weniger finanzstarke Nachrichtenorganisationen vor Ort und ihre Reporter unternehmen können, um das Risiko einer drohenden Entführung bzw. Geiselnahme durchzustehen.
Veranstaltet von Dart Centre
